Seit 1971 setzt sich Greenpeace für den Schutz der Lebensgrundlagen ein. Gewaltfreiheit ist dabei das oberste Prinzip. Die Organisation ist unabhängig von Regierungen, politischen Parteien und wirtschaftlichen Interessengruppen. Greenpeace arbeitet international, denn Naturzerstörung kennt keine Grenzen. Spektakuläre Aktionen haben Greenpeace weltweit bekannt gemacht. Die direkte Konfrontation mit Umweltsündern dient dazu, auf Missstände aufmerksam zu machen. Greenpeace-Aktivisten setzen sich persönlich für ihr Anliegen ein - dadurch erzeugen sie öffentlichen Druck auf Verantwortliche in Politik und Industrie. Große Erfolge von Greenpeace sind unter anderem der Stopp des kommerziellen Walfangs oder die Einrichtung eines Schutzgebietes in der Antarktis. Mit kreativer Kampagnenarbeit und gewaltfreier Konfrontation zeigen wir globale Umweltprobleme auf und treiben Lösungen für eine ökologische und friedliche Zukunft voran. Aktionen sind die Seele von Greenpeace, aber bei weitem nicht alles. Was die Öffentlichkeit kaum wahrnimmt, ist das Wirken vielen MitarbeiterInnen im Hintergrund. Das Erreichen der Kampagnenziele in den Bereichen Atom, Artenvielfalt, Chemie, Klima/Verkehr und Gentechnik ist für viele Mitwirkende ein langer und steiniger Weg: Langwierige Verhandlungen mit der Industrie, mit Verbänden und Regierungen sowie umsichtiges Lobbying prägen die tägliche Greenpeace-Arbeit. Neben dem öffentlichen Protest und der Konfrontation mit Umweltsündern zählen wissenschaftliche Studien und Recherchen, die Entwicklung und Förderung innovativer Technologien sowie intensive Öffentlichkeits- und Jugendarbeit zu erklärten Mitteln der Organisation.